Adam Mital Cellist

Piano Cello Duo
Mital - Tolan
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Cellounterricht
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Pressezitate Adam Mital

Neue Kritik der CD "Central Europe" im THE STRAD Magazine , zu lesen unter Recordings

Duospiel ist auch Rollenspiel
Olimpia Tolan und Adam Mital im Lörracher Burghof

Falls ihr Ehe so intensiv aufeinander hörend und sich harmonisch ergänzend funktioniert wie ihr Duospiel, dann sind die Pianistin Olimpia Tolan und der Cellist Adam Mital ein ideales Paar. Im sonntäglichen Matineekonzert in der Reihe "Junges Podium" waren sie erstmals im Burghof Lörrach zu hören und beeindruckten von Beginn an mit detailliert durchdachten Interpretationen.
Igor Stravinskys "Suite Italienne", mit der Tolan/Mital eröffneten, verströmt eine Heiterkeit, die bald beruhigend kantabel (Serenata), bald rasant virtuos (Tarantella) wird, und die Verlockung, zum Beispiel das wilde Prestissimo des süditalienischen Tanzes zum Reisser umzudeuten, ist immer gegeben. Tolan/Mital wissen das, und fragt man nach den Mitteln, mit denen sie sie umgehen, ist zuerst das makellose kammermusikalische Ansschlagsspiel der Pianistin zu nennen, denn es sorgt dafür, dass der wilde Veitstanz Musik bleibt. Ob in Claude Debussys Cellosonate, Zoltan Kodalys Adagio oder in Brahms F-Dur Cellosonate (op.99): immer trifft die Pianistin den richtigen Ton, und das ist bei Debussy wie bei Brahms ein durchaus heikles Unterfangen und glückt nur, wenn es keinerlei spieltechnische Probleme gibt. In diesen Findungsprozess fügt sich der Cellist mit seiner Tonbildung und seinen dynamischen Nuancen bruchlos ein, und daraus resultiert ein Duospiel von bewundernswerter stilistischer Homogenität.
Duospiel ist immer auch Rollenspiel. Sensibel für die inneren Stimmen der Musik nimmt sich darum die Pianistin bei Debussy leicht zurück, um das Cello im "Prologue" wie in den Pizzicati und dem Melos der "Sérénade" Varianten tänzerischer Fröhlichkeit und stiller Melancholie singen zu lassen, ehe "léger et nerveux" das Finale die Stimmungen und Themen beherzt extrovertiert zusammenfasst. Wir hörten einen Debussy auf ganz hohem Niveau interpretiert. In Brahms’ F-Dur Sonate dann das Umgekehrte. Tolan ist klug genug, nicht zu dominieren, aber ganz vermeiden kann sie es dennoch nicht; Brahms’ Klaviersatz ist nun mal so angelegt. Aber was den beiden in dieser schwierigen Sonate wunderbar glückte, war die ständige Präsenz der Musik, ihr intensives "fuoco" wie ihr empfindsames "affettuoso". Wie kompakt und komprimiert diese Musik ist, hört man besonders deutlich, wenn sie, wie am Sonntag, nach Kodálys Adagio gespielt wird. In diese Romanze, in der sich elegisches Pathos und spätromantische Sentimentalität einander ablösen, darf sich ein leichter ironischer Ton einschleichen, und Mital machte ihn hörbar durch betontes, wenngleich immer noch diskretes Vibratospiel. Intensiver Beifall und ein Dvorák als Zugabe.
Badische Zeitung 30.3.2011

Lucerne Festival: Solokonzert mit den Festival Strings Lucerne im KKL
...Alle Anforderungen waren dabei glänzend erfült, auch vom jungen Solisten, dem Luzerner Cellisten Adam Mital. Virtuos, beweglich und temperamentvoll entledigte sich der junge Künstler seines Parts in Sallinens Konzert für Cello und Streichorchester, das von kubanischen und Tango-Rhythmen durchzogen ist.
Neue Luzerner Zeitung 31.8.2010

Lucerne Festival: Debüt
Luzerner zieht alle Register
Der 1979 geborene Luzerner Cellist Adam Mital liebt die Wirkung jugendlich-ungestürmer Virtuosität. Darauf war sein Rezital in der Debüt-Reihe des Lucerne Festival am Donnerstag angelegt. Überdeutlich wurde das im Stück, das der Westschweizer Richard Dubugnon für Mital schrieb. Dieses bot im Gelegenheit, sämtliche Register technischer Akrobatik zu ziehen. Das Stück forderte den Solisten auch klanglich in hohem Masse - vom kaum mehr hörbaren Pizzicato bis zur donnernden Attacke. Virtuosität dominierte auch Bartóks Rhapsodie Nr. 1 und die als Zugabe gespielte Cello-Bearbeitung der Rumänischen Tänze.
Restlos überzeugende Harmonie
Als risikoreichen Einstieg wählte Mital Schuberts Arpeggione-Sonate, technisch knifflig auch sie. Zu wunderschön klangvollem Zusammenspiel mit Olimpia Tolan, seiner höchst kompetenten Partnerin am Klavier, fand er im Adagio und im abschliessenden tänzerischen Allegretto. Die zahlreichen Hörer kamen in den Genuss einer in ihrer Musikalität zunehmend wachsenden Wiedergabe von Schuberts Werk. Eine restlos überzeugende Harmonie zwischen Cello und Klavier zeigten die Musiker in Janàcˇeks "Pohadka".
Neue Luzerner Zeitung 13.9.2008

Début 7, Lucerne Festival
11. September 2008. Balance von Virtuosität und Musikalität

Der junge Luzerner Cellist Adam Mital hatte mehrere gute Pfeile in seinem Köcher. Mit der Pianistin Olimpia Tolan zusammen erwies er sich als versierter Kammermusiker und im Solostück von Richard Dubugnon zusätzlich als Virtuose, dem scheinbar nichts zu schwer ist.
Die beiden jungen Musiker begannen ihr Luzerner Festivaldébut mit Franz Schuberts „Arpeggione“-Sonate. Adam Mital betörte mit schönen Melodiebögen und leicht hingeworfenen virtuoseren Passagen, und er liess seiner Musikalität freien Lauf. Während die vom Klavier begleiteten Stücke vor allem durch die feine Gestaltung beider Spieler auffielen, konnte Adam Mital in der ihm gewidmeten „Folia“ von Richard Dubugnon die ganze Technik von Bogen und linker Hand entfalten.

Dabei ist der 1968 geborene Westschweizer Dubugnon kein Komponist, der ausschliesslich auf sogenannt „neue Spieltechniken“ und Klangeffekte setzt… Dazu kommen auch neuere Techniken und Erfindungen, aber das Wichtigste ist wohl, dass für die Hörer eine spannende und nachvollziehbare Musik entsteht, die durchaus eigenständig und sehr gekonnt wirkt .Halsbrecherisch virtuos bedient sich die Musik doch einer verständlichen kommunikativen Syntax.Der Widmungsträger spielte das äusserst schwierige Stück mit überlegener Sicherheit und trug so zum verdienten gemeinsamen Erfolg von Interpret und Komponist entscheidend bei.
Klassik Schweiz, Daniel Andres

Konzerte mit dem Folkwang Kammerorchester Essen, C.Ph.E. Bach und Tartini-Konzerte
"... das Folkwang Kammerorchester...wusste damit ebenso zu begeistern wie mit dem A-Dur Cellokonzert des berühmten Bach-Sohns. Der Schweizer Solist Adam Mital glänzte nicht nur hier mit seinem samtweichen Bogenstrich. Auch Giuseppe Tartinis Musik an der Schwelle zur Klassik erfüllte er mit diskreter, melodisch eingebundener Virtuosität und sorgsamen dynamischen Abschattierungen. Verfeinertes Musizieren im Dialog mit dem Orchester prägte beide Konzerte."
NRZ Essen, 20.5.08


"... Diesmal war es der junge Cellist Adam Mital, der mit seinem leidenschaftlischen Spiel begeistern konnte. Der gebürtige Luzerner, Jahrgang 1979, vermittelte sowohl in Giuseppe Tartinis Cello-Konzert A-Dur als auch in Carl Philipp Emanuel Bachs Cello-Konzert A-Dur einen sauberen und vor allem differenzierten Klang. Beeindruckend die Solo-Kadenzen, mit denen Mital trotz ihrer Kürze immer wieder Akzente setzen konnte."
WAZ Essen, 20.5.08


Menuhin Festival Gstaad
"Grossartige Jugendliche Preisträger der Kiefer-Hablitzel-Stiftung:
Das eindrückliche Musizieren begann mit einer Perle Schubertscher Kammermusik. Die melodisch wunderbare "Arpeggione"-Sonate in a-Moll, das klanglich faszinierende, sehr melodiöse Werk wurde durch das sympathische Basler Duo Adam Mital am Cello und Olimpia Tolan am Flügel empathisch mit hoher Musikalität, schönster Technick und präsenter Virtuosität wunderbar gespielt. Die jungen Interpreten schenkten Atmosphäre, und herrliche musikalische Momente. Die folgenden lebhaften Variationen über ein slowakisches Volkslied (1959) von Bohuslav Martinu erlaubten den beiden Hoffnungsträgern ihre phänomenale Musikkultur technisch brillant zu zeigen, bevor in teils eigener Bearbeitung für Cello und Piano die beliebten rumänischen Volkstänze von Béla Bartók noch einmal begeisterten - eine Meisterleistung, die lebhaft applaudiert wurde.
Anzeiger von Saanen 11.8.06


"Lustvolle Musiker, brillanter Solist: Das Orchester Santa Maria und der Cellist Adam Mital begeisterten am Sonntag mit einem französischen Programm. ...Höhepunkt des Abends war Camille Saint-Saëns a-moll Cellokonzert mit dem jungen Solisten Adam Mital. Beeindruckend der Konstrast zwischen Mitals jungenhafter Erscheinung und seiner künstlerischen Reife, die sich in der Kombination von brillanter, unverkrampfter Technick und sensibler Musikalität zeigte."
Neue Luzerner Zeitung 7.12.05


"Leipzig als Sprungbrett auf Welt-Musikpodien: Der Internationale Bach-Wettbewerb 2004 und sein Preisträgerkonzert: ... Adam Mital bietet bis in feinste Verästelungen durchdachte Interpretation. Da ist kein Ton ohne Spannung, das Vibrato gut dosiert."
Leipziger Volkszeitung 21.7.04


Sommets Musicaux de Gstaad
"Musikalische Höhenflüge des erfolgreichen Festivals:
.. Nicht weniger überzeugte der begnadete 25-jährige Luzerner Cellist Adam Mital mit beachtlichem Palmarès: expressiv, virtuos und mit Ausstrahlung spielte er Kompositionen des Ostens (Bartók, Lutoslawski, Dvorák, Prokofiev, Martinu) - ein Zukunftsversprechen! Ebenso gefiel die jugendliche Pianistin Olimpia Tolan, aus rumänisch-ungarischem Grenzgebiet stammend.... Sie faszinierte mit perfekter Begleitung, gepflegter Spielfreude..."
Anzeiger von Saanen 9.3.04


"Impulsiv -Duoabend in der Tonhalle: ... Da zwischen den beiden jungen Musikern ein gutes Einvernehmen herrscht, zeigte sich schon bei Bachs Cellosonate in G-Dur...Der Eindruck bestätigte sich bei Beethovens Sonate op.102/1. Das Sperrige und Brüchige dieses Spätwerks kam etwa im abschliessenden Allegro vivace deutlich zum Vorschein...Das musikalische Temparament des Cellisten weist generell einen impulsiven, rastlosen Charakter auf...Den stärksten Eindruck hinterliess Prokofjews Cellosonate op.119, die die beiden Interpreten in einer sehr robusten Weise anpackten - wodurch sie jeglichen Kitsch vermieden. Und Bartòks Rhapsodie für Violoncello und Klavier bekam durch die derbe, holzschnittartige Weise der Wiedergabe etwas Unwiderstehliches."
Neue Zürcher Zeitung 26.3.03


"Un duo violoncelle et piano qui a comblé son public: Un magnifique programme pour deux magnifiques jeunes interprètes...Ils ont dépassé de peu la vingtaine et jouent avec une maîtrise prommetant des riches lendemains. Le public qui remplissait l'aula du Gros-Seuc a été comblé...
Le merveilleux son du violoncelle, que l'nstrumentiste a la chance d'emporter avec lui... et à l'entente entre les deux interprètes qui est telle que l'on ne pense plus deux , mais un."
Le quotidien jurassien 2.9.03


Haydn-Konzerte vom 13./14. September in Aesch und Basel
"So lud das "Neue Orchester Basel" in der katholischen Kirche in Aesch und in der Martinskirche in Basel zum Eröffnungskonzert der 22. Saison. Dann betrat Adam Mital die Bühne und präsentierte das "Cellokonzert Nr. 2 in D-Dur" von Joseph Haydn. Von Beginn weg begeisterte Mital dabei durch seinen klaren, präzisen Ton, da drohte nichts zu verwischen.
Auch schnelle Läufe blieben so durchsichtig und rein. Mit dem Orchester harmonierte Mital ausgezeichnet, so dass in den gemeinsamen Passagen ein ausgewogenes Miteinander entstehen konnte. Dass er nicht nur technisch versiert ist, bewies Mital besonders im "Adagio", wo es ihm gelang, gesetzt nachdenkliche, manchmal fast lyrisch anmutende Gefühlsmomente zu schaffen."
Basellandschaftliche Zeitung, 17.09.03


Haydn-Konzerte vom 11./12. November 2000 in Malters
"...Der Cellist Adam Mital, trotz seiner Jugend bereits häufig im In- und Ausland spielend und an Wettbewerben preisgekrönt, meisterte den anspruchsvollen Solopart mit Bravour. Technisch heikle Läufe gerieten makellos, und die interpretatorische Potenz des jungen Solocellisten ist vielversprechend. Was Adam Mital jetzt noch braucht, um ganz nach oben zu kommen? Etwas Glück und einen einflussreichen "Entdecker" und Mäzen."
Neue Luzerner Zeitung 14.11.00


"Leidenschaftlich und intensiv: Ein sekundenlanges In-Sich-Gehen...das behutsame Ansetzen des Bogens auf die Saite: der Cellist Adam Mital nimmt sich vor jedem Stück die nötige Zeit, sich in die Musik hineinzudenken. Und dann, vom ersten Moment an, ist der Ton da: intensiv, voll, leidenschaftlich, unbändig, ob im Piano oder im Forte. Der erst 20jährige Adam Mital gab am Mittwoch im praktisch ausverkauften Kleintheater Luzern ein eindrückliches Rezital...Wie vielfältig die gestalterische Ausdruckskraft des jungen Musikers bereits ist, zeigte sich schon in Robert Schumanns "Stücken im Volkston"...Bedingungslose Hingabe an ein Werk- geradezu körperlich erlebbar führte Mital in Peter Benarys "Dialog für einen Cellisten" vor..."
Neue Luzerner Zeitung 5.2.99


"Der 21-jährige Cellist Adam Mital begeisterte im Cellokonzert von Antonin Dvorák: Adam Mital lebt mit der Musik. Das ist in jeder Phase seines Auftritts spür-, sicht- und hörbar. Das Vibrato ist da, bevor der Bogen die Saite berührt. Dann erklingt der erste Ton - leidenschaftlich, eindringlich, berührend...Wie er an den Tönen, den Phrasen arbeitete, die inneren Zusammenhänge der Komposition für den Zuhörer offen legte, das war beeindruckend. Er tat es intensiv, aber ohne je - und das ist für einen jungen Interpreten besonders bemerkenswert - in romantisierende Exaltiertheit zu verfallen."
Neue Luzerner Zeitung 28.9.00